Bauchladen ja oder nein? Hier scheiden sich die Geister!
Dezember 22, 2014 | in: Blog

Bauchladen für den Junggesellenabschied – Top oder Flop?

Coole Aktivitäten, Alkohol, ein gutes Essen, vielleicht sogar eine Kurzreise nach Budapest oder Prag – so eine letzte Party in Freiheit kann manchmal ganz schön ins Geld gehen. Die Lösung: der Bauchladen für den Junggesellenabschied. Allerdings scheiden sich hier die Geister. Es scheint ganz, als sei es mit dem JGA Bauchladen wie mit den Rosinen im Weihnachts-Stollen: von machen geliebt, von anderen gehasst. Also: Machen oder sein lassen? Was spricht dafür und was dagegen? Der Bauchladen: Top oder Flop?

JGA Bauchladen: Was ist das überhaupt?

Der Bauchladen ist eine Art Kiste aus Holz oder Pappkarton, die dem Junggesellen mittels Trägern umgeschnallt wird, damit er sie bequem vor sich, bzw. seinem Bauch, hertragen kann. Bestückt wird der Bauchladen mit allerlei Kleinigkeiten, mit denen der angehende Bräutigam sein Verkaufstalent unter Beweis stellen darf. So hergerichtet geht’s dann mit der ganzen Truppe raus auf die Straße, zum Beispiel ins Stadtzentrum oder auf die örtliche Partymeile. Das Ziel: mit dem Verkauf der kleinen Gimmicks – vor allem an die ein oder andere hübsche Dame – möglichst viel Geld einnehmen, um den ganzen Spaß zu finanzieren, bevor es zum Party machen ab ins Nachtleben geht.

Sich zum Narren machen

Klingt doch bisher ganz positiv, oder? Wo ist der Haken? Na, schauen wir doch mal, was typischerweise in so einen Bauchladen für den Junggesellenabschied rein kommt: Kondome, Penisse in jeglichen Variationen (Strohhalme, Pfeifen, Handwärmer), Spritzen, in denen Alkohol aufgezogen ist, Einweg-Tangas, die der Junggeselle anziehen muss und die ihm gegen Bezahlung von netten Damen dann wieder herunter gestrippt werden, Gleitgel, Plüsch-Handschellen und und und. Für viele klingt das nach einem Riesen-Spaß. Der angehende Bräutigam soll sich ja schließlich ordentlich zum Narren machen, während er versucht, den Inhalt seines Bauchladens an die Frau zu bringen.

Bauchladen für den Junggesellenabschied – machen oder lieber bleiben lassen? Keine einfache Entscheidung.

Kugelschreiber statt Kondome

Andere wiederum haben für den Verkauf von solch kitschigen Spaßartikeln allerdings nur Kopfschütteln übrig. Also kommt ein Bauchladen hier gar nicht in Frage? Nicht ganz. Denn: auf den Inhalt kommt es an. Klar, anzügliche Gegenstände sind der Klassiker. Aber wer sagt denn, dass man es nicht auch mit anderen Kleinigkeiten versuchen kann? Alternativ lässt sich die Konstruktion ja auch mit “harmloseren” Dingen befüllen: Kugelschreiber, Zigaretten, Süßigkeiten, Hawaii-Ketten oder Feuerzeuge lassen sich immer gut an die Frau bringen. Natürlich darf auch Alkohol nicht fehlen. Hier bieten sich kleine Shots in Flaschen an, zum Beispiel der allseits beliebte Kleine Feigling. Für den ein oder anderen Lacher lassen sich die Gimmicks auch einzeln einpacken. So wissen weder Junggeselle noch Käufer(in), was sich in den kleinen Paketen versteckt und die Überraschung ist umso größer.

Entscheidet individuell

Voraussetzung für die ganze Idee: eure Gruppe (und euer Junggeselle) muss Spaß an so etwas haben. Nicht jeder steht schließlich drauf, stundenlang durch die Straßen zu ziehen und fremden Mädels irgendwelchen Kleinkram anzudrehen. Am Ende müsst ihr also jeweils individuell entscheiden, ob eine Bauchladen-Aktion für euch und euren angehenden Bräutigam eher ein Top oder vermutlich eher ein Flop wird.

Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp: Wer clever ist und sich umschaut, braucht für einen Top JGA nicht einmal extra Geld einzusammeln. Mit uns geht es beispielsweise schon ab 99 Euro nach Prag. Also mal ehrlich, Männer, bei so einem Knaller-Preis braucht doch wirklich niemand vorher Penis-Strohhalme verkaufen…