JGA in Prag – das sind Kemals Erfahrungen
September 19, 2016 | in: Blog

JGA in Prag – Ein Erfahrungsbericht

Ihr habt euch schon immer gefragt wie so ein JGA in Prag eigentlich abläuft? Kemal aus der Schweiz hat diesen Sommer einen unvergesslichen Junggesellenabschied mit seinen Jungs in Prag gefeiert. Er war so nett, seine Erfahrungen mit uns und euch zu teilen.

Seid ihr bereit für den ultimativen Junggesellenabschied in Prag? Dann genießt nun Kemals einzigartigen Erfahrungsbericht!

Kemal und seine Jungs auf Tour

„Begonnen hat unser Trip eigentlich bereits, als wir mit unseren Fahrzeugen von der Schweiz auf die deutsche Autobahn gefahren sind und nun endlich mal wieder legal „rasen“ durften. Natürlich will ich dazu niemanden animieren, aber für uns war das schon mal ein toller Start. Nach etwa sechs Stunden sind wir in Prag angekommen und konnten zum Glück früher als geplant in unser Hotel einchecken.

Gleich nach einer Dusche, einem Mittagessen und einem kurzen Turboschlaf (wichtig vor allem für die drei Fahrer, die durchgefahren sind), wurden wir von unserem JGA-Guide Natalie empfangen.

Besuch auf dem Schießstand

Unsere erste Aktivität war ein Besuch auf dem Schießstand. Mit einem Minibus wurden wir zum Schießstand gefahren, wo wir diverse Handfeuerwaffen ausprobieren durften. Wir alle waren mega gespannt darauf. Die Jungs haben sich direkt wie Kleinkinder mit Wasserpistolen gefühlt und bei der Einweisung voll begeistert zugehört, wie sie nun einen Revolver in der Hand halten sollen, und waren neugierig wie stark der Rückstoß sein wird.

Besuch auf dem Schießstand

Nun, nach jedem Schuss mit den Kleinkalibern, ein freudiger Aufschrei der Jungs: „Boah!“, „Geil!“, „Brutal!“ und so weiter.  Wir versuchten bei dieser Distanz statt auf die Zielscheibe auf zwei mit Wasser gefüllte Flaschen zu schießen, da es einfacher zu sehen ist, was man getroffen hat.

Im Anschluss gingen wir fünf Meter weiter in eine Kabine wo ein weiterer Schießstand eingerichtet war. Siehe da, der Wunsch eines jeden „Großkindes“ steht da plötzlich vor einem  – die Kalaschnikow. Jeder von uns durfte gleich zwei Magazine durchschießen.

Schießstand in Prag mit der Kalaschnikow

Der Unterschied zu den Kleinkalibern? Die Aufschreie der Jungs waren deutlich lauter und intensiver, der Rückstoß bei einigen schmerzhaft. Genau das selbe auch bei der Pumpgun, die bei vielen von uns ein Favorit ist.

Anschließend haben wir die Erlaubnis bekommen, uns mit den Waffen zu fotografieren. Man konnte da fast meinen, um das Schießen an sich geht es fast gar nicht mehr, sondern hauptsächlich darum, sich mit den Waffen fotografieren und die Fotos dann auf Facebook hochzuladen. Schon etwas komisch, wenn man bedenkt, was auf der Welt heutzutage so abgeht. Aber ich konnte es auch nicht sein lassen.

Posen für die Fotos mit den Gewehren

Escape Room

Anschließend ging es weiter zu Escape Room. Auch hier wusste keiner vorher so genau, worauf wir uns da eingelassen haben und wir waren gespannt, wie es wohl sein würde.

Wir haben aus unseren sieben Personen eine Dreier- und eine Vierergruppe gebildet. Die Vierergruppe ging in den „Darkroom“. Mir wäre dieser Raum eher nicht so gut bekommen, daher haben wir uns für das „Hotelzimmer“ entschieden. Das Thema des Rätsels hier: Ein Mord ist geschehen und wir müssen, bevor die Polizei kommt, aus dem Hotelzimmer rauskommen.

Ich verrate jetzt nicht, wo wir was gefunden haben, aber auf jeden Fall war es tricky und mal was ganz Anderes. Jeder hat mitgemacht und alles gegeben – was sehr positiv gewesen ist.

Stadtansicht von Prag

Mit dem English ist es so ein Ding. Habt ihr keinen in der Gruppe, der English spricht, wird es ein wenig schwieriger, da ihr euch – wenn ihr nicht weiter kommt – zwar Tipps geben lassen könnt, aber de kommen via Lautsprecher auf Englisch.

Wir hatten es übrigens extrem eilig aus diesem Zimmer rauszukommen: Wir mussten dringend auf die Toilette – daher haben wir es auch schnell geschafft, als ging es um unser Leben!

Fertig war der erste Tag des Trips. Wir waren erschöpft und völlig außer Atem, aber haben uns abends trotzdem noch aufgemacht, um etwas Shisha zu rauchen und einen Runde durch die Stadt zu drehen und das Nachtleben von Prag zu erkunden.

Bubble Fußball

Nächster Tag – weiter geht’s. Wir  wurden wie üblich von der sympathischen Natalie empfangen und „entführt“. Es ging auf einen Sportplatz, auf dem wir mit Bubble-Kostümen Fussball gespielt haben.

Nachdem wir erst riesen Fun mit den „Zorbbällen“ hatten, haben wir in Anschluss noch paar Runden ohne die „Bubbles“ Fußball gespielt. Da es sehr heiß war über den Mittag, mit der Sonne über dem Kopf und in den Kostümen, sind wir sehr schnell außer Atem gewesen.

Bubble Fußball in Prag

Nach dem Bubble Fußball waren wir zerstört, müde und verschwitzt, aber es ist absolut empfehlenswert!

Übrigens: Unser Junggeselle ist kaum darauf klar gekommen, was wir da alles organisiert haben… non-stop haben wir jetzt schon immer wieder ein Danke erhalten!

Paintball

Ab geht’s –  nun weiter mit dem Tram. Die Tickets dafür hatte unser Guide Natalie parat. Durch Prag mit der Tram? Mal was anderes, als immer im Auto zu sitzen, was wir uns definitiv abgewöhnen müssen! Es war uns sehr angenehm und auch Natalie hatte sich uns gegenüber geöffnet und hat unseren dummen Sprüchen standgehalten und elegant mitgemacht.

Wo es hingeht, wusste unser Junggeselle nie. Immer wenn er fragte, antworteten wir:  „Wir gehen zu einer Transe mit einem riesen Hammer, der dich glücklich machen wird!“  Gelächter von jeder Seite – und schon fragte er nicht mehr nach… irgendwann hat er es aufgegeben.

Paintball war auch mit im Programm

Angekommen beim Paintball Areal. Adrenalin pur! Erst machten alle auf hart, aber als die Schlacht dann richtig anfangen sollte, ging das Gejammere los: Ähm, was ist mit Eierschutz? Und Schoner hier, Schoner da. Was? Wirklich keine? Okay, Jungs, bitte mit Vorsicht!

In den zwei Gebäuden, die zusammen verbunden waren, durften wir allein spielen, bis wir gefragt wurden, ob wir Lust haben, uns mit einer anderen Gruppe zu duellieren. Gefragt, getan – sieben gegen sieben. Hat Spaß gemacht, auch mal andere Menschen abzuschießen. 

Wir haben alles gegeben, was unsere kleinen Wunden als Beweis gezeigt haben. Jeder zeigte am Ende einander seine Verletzungen wie Trophäen.

Echte Männer kennen auch beim Paintball keinen Schmerz

Nun, super verschwitzt, gingen wir ins Hotel, um uns frisch zu machen für die nächste Überraschung, die wir Pissup zu verdanken haben.

Hummer Limo

Nicht alle wussten, was nun passiert, und unser Junggeselle – der wusste noch viel weniger als die, die nichts wussten. (Der Arme hat erst 200 Kilometer vor Grenze erfahren, dass es nach Prag geht.)

Alle standen nun also unten vor dem Hotel. Vor dem Hotel stand eine weiße Hummer Limo und etwas daneben eine weitere JGA-Gruppe, die offensichtlich ebenfalls in Prag ihren Spaß hatte. Diese Situation habe ich nun für die Mega-Überraschung ausgenutzt und so getan, als gehörte die Limo der anderen Gruppe.

Konversationen vor dem Hotel in unserer Gruppe: „Hey, schaut mal da! Hätten wir nur auch so ein Budget, dann hätten wir auch eine Limo. Die sind bestimmt Sohn von Beruf, und so weiter.“

Die Hummer Limo am letzten Abend

Unauffällig sind wir an der Limo einfach vorbei gelaufen. Dann meine Idee: „Hey, lass uns ein paar Fotos schießen mit der Limo.“ Nach den Fotos sage ich: „Kommt, lasst uns mal einsteigen.“ Die anderen zögern: „Spinnst du? Wir können nicht einfach einsteigen. Wir sind hier im Ausland, die bringen uns um?“ Und dann die Auflösung: Das ist UNSERE Limo!

Und als reichte das nicht, erwartete uns in der Limo eine junge, attraktive erotisch angezogene Blondine mit großen Augen! Da gibt es einige Videos von der Fahrt mit der Dame, die ich aus diversen leicht verständlichen Gründen aber nicht veröffentlichen kann.

Die gesamte Gruppe in der Limo

Steak & Strip

Nach der Limo-Tour wurden wir bei einem Steakhouse abgesetzt, wo wir unser Fleisch und Bier genießen konnten. Zum Abschluss gab es eine Dankesrede des Junggeselle, der bekräftigte, noch nie so ein Wochenende erlebt zu haben und auch ein Lob von jeder Seite für die Organisation, die wir auch Pissup zu verdanken habe.

Dann dachte unser Junggeselle, er sei fertig. Aber – wir wurden in ein separates Zimmer gebeten und ich setzte ihn auf ein einzelnen Stuhl in der Mitte des Raumes. Da wurde es plötzlich ruhig. Die Musik ging an! Eine junge Dame kam erotisch angelaufen – und genau bei diesem Moment wollte ich am liebsten die Rollen tauschen! Ein super Striptease erwartete den Junggesellen als krönenden Abschluss.“

JGA-Spaß in Prag

Wow, was für ein Wochenende. Wir danken Kemal ganz herzlich für diesen tollen Bericht und die zur Verfügung gestellten Fotos. Ihr seid echt eine Hammer-Truppe!

So, und wenn ihr nun auch Bock auf einen JGA in Prag habt, dann kontaktiert unsere Reisebrater und wir planen mit euch zusammen das Wochenende eures Lebens!


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