Unsere Trauzeuge Erfahrungen zeigen – alles halb so schlimm
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Trauzeuge Erfahrungen – Männer berichten

Unsere Kunden bewerten uns mit 9.1/10 Punkten.

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Trauzeuge ohne Stress – wenn Gemütlichkeit vor geht

Marko (32), vor zwei Jahren Trauzeuge auf der Hochzeit seines Kumpels: “Als mich Tobi fragte, ob ich sein Trauzeuge sein will, habe ich nicht lange nachgedacht und zugesagt – wie das unter Freunden halt so ist. Erst meine Freundin hat dann gemeint, ob ich mir das wirklich gut überlegt hätte. Schließlich komme eine ganze Menge Arbeit auf mich zu – bei der Vorbereitung der Hochzeit, beim Junggesellenabschied und dann logischerweise bei der Hochzeit selbst. Im ersten Moment musste ich schlucken, aber dann dachte ich mir: Was soll’s, das krieg ich schon hin.

Tobi und ich kennen uns seit der fünften Klasse. Als Kinder haben wir viel Unsinn angestellt und sind gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Klar bin ich da auch bei seiner Hochzeit an seiner Seite.

Dass sich der Stress bei der Vorbereitung am Ende in Grenzen hielt, lag daran, dass Tobi und seine Braut Lisa ziemlich genau wussten, wie ihre Hochzeit ablaufen sollte – und auch fast alles selbst geplant und organisiert haben.

Entspannte Hochzeit – wenig Stress für den Trauzeugen

Eine große Hochzeit mit all dem üblichen Tamtam haben sie sich nie gewünscht, stattdessen haben sie mit ihren Familien und uns Freunden gemütlich in einem Garten gefeiert – mit Partyzelt und in lockerer Atmosphäre. Normalerweise gehört es zu den Aufgaben des Trauzeugen, das Brautpaar bei der Organisation der Feier zu unterstützen. Aber da war ich größtenteils raus.

Die richtig traditionellen Dinge kamen aber schon auf mich zu. Ich habe mit Tobi seinen Anzug ausgesucht, bei der Trauung die Ringe überreicht und bei der Feier eine Rede gehalten. Die zu schreiben fiel mir am Anfang schwer, weil ich nicht so der große Redner bin, dann sind mir aber doch so einige lustige Begebenheiten eingefallen, sodass mein Mini-Vortrag recht locker geriet und die Gäste auch manches Mal lachen mussten. Lief also ganz gut. Lisa und Tobi wirkten jedenfalls zufrieden mit mir.”

Überraschung! Ein unvergesslicher JGA

Tom (24), im Sommer Trauzeuge für seinen Studienfreund Justus: “Um es vorweg zu nehmen: So schnell muss ich nicht wieder Trauzeuge sein. Zwar war’s irgendwie cool, aber eben auch mega stressig. Anzug raussuchen, bei der Planung helfen, Spiele überlegen, mir selbst was Schickes kaufen, ne Rede halten, bei der Hochzeit die Gäste bespaßen und und und. Eine solche Erfahrung muss ich nicht so schnell wieder machen. Obwohl: Der JGA war wirklich erste Sahne…

Dass wir mit den Studienfreunden und ein paar anderen Jungs, die Justus kennt, einen geilen Junggesellenabschied feiern würden, stand nämlich von Anfang an fest. Justus wollte das eigentlich gar nicht, aber da gab es kein Erbarmen.

Party beim JGA – organisiert vom Trauzeugen

Erzählt haben wir ihm natürlich nichts – im Gegenteil: Als er einmal abends in der Bar fragte, ob wir auch wirklich keinen Junggesellenabschied planen würden, und uns zugleich warnte, er würde den sowieso platzen lassen, da nickten wir alle brav mit dem Kopf und beruhigten ihn. „Kein Sorge, Justus, wir haben schon verstanden, dass du keine Lust dazu hast.“

An einem Donnerstag war es dann trotzdem so weit. Mit zwei Mitstudenten stand ich früh am Morgen vor der Uni, wo wir gleich Vorlesung hatten. Justus kam zu uns und ahnte echt gar nichts. Plötzlich fuhr eine Stretchlimo vor – und wir packten ihn und zogen ihn ins Innere des Schlittens. Wehren? Zwecklos.

Mit Champagner stellten wir ihn ruhig, und als wir dann an unserem eigentlichen Ziel ankamen, wo eine Handvoll cooler Hot Rods auf uns warteten, stand auch Justus die Freude ins Gesicht geschrieben. Autos sind sein Ding, das wussten wir.

Erst eine relaxte Tour durch Hamburg, danach noch zum Kartfahren und abends eine zünftige Kneipentour – nicht zu extravagant, aber dennoch fetzig. Genau das Richtige für unseren Junggesellen. Der schließlich zugab, dass ihm der Tag (so ganz ohne Vorlesungen) doch recht gut gefallen hat.”

Freundschaft pur – Bräutigam und Trauzeuge

Der Hochzeits-Experte – drei Tipps vom alten Hasen

Holger (37), sowas wie unser Trauzeugen-Experte. Schon drei Mal stand er dem Bräutigam zur Seite: “Schön war’s immer, und mit jeder Hochzeit auch weniger stressig. Keine Ahnung, wo ich anfangen soll zu erzählen, jede Hochzeit ist ja anders und im Grunde könnte ich ein ganzes Buch füllen mit meinen Erfahrungen als Trauzeuge. Ich versuche mal, drei kurze Tipps zu geben – das hilft dir vielleicht am meisten:

1 – Im Allgemeinen war ich als Trauzeuge nie allein für irgendwas verantwortlich. Immer habe ich mich mit anderen in eine Aufgabe geteilt – sowohl bei der Orga des JGA als auch bei der Partyplanung für die Hochzeit. Um mit den anderen zu kommunizieren, empfehle ich WhatsApp (oder einen anderen Messenger wie Google Hangouts oder den von Facebook). Bilde Gruppen für die jeweiligen Tasks. Wenn einer was schreibt, sind immer alle im Bilde, die es betrifft. Das erleichtert vieles.

2 – Bleib immer mit der Trauzeugin der Braut in Kontakt. Die macht nämlich den gleichen Job wie du. Auch sie soll die Hochzeit organisieren, und selbst einige der Aufgaben, die sie allein für die Braut erledigen soll, haben mit dir zu tun. Wenn nämlich zum Beispiel feststeht, welches Kleid die Braut trägt, ist es an dir, dafür zu sorgen, dass der Anzug des Bräutigams auch dazu passt (der Bräutigam darf das Brautkleid ja vor der Hochzeit nicht sehen). Lass dir also am besten ein Foto vom Kleid schicken.

Für die Hochzeit vom besten Freund tut man alles

3 – Locker bleiben. Ich weiß, dass die Verantwortung für dich als Trauzeuge ziemlich groß ist – und beim ersten Mal fühlt sich das ziemlich erdrückend an. Was ich mir gesagt habe, wenn ich mal wieder in einer Krise war und dachte, ich krieg das alles mit der Organisation nicht auf die Reihe: Es geht nicht um mich, ich muss nicht perfekt sein. Für den Bräutigam muss es perfekt sein! Klingt komisch, aber das hilft, den Kopf freizukriegen.”

Viel Drama aber ein Happy End bei der Hochzeit

Ben (27) war nicht nur Trauzeuge, sondern zugleich auch die starke Schulter zum Ausheulen und Psychiater in harten Zeiten: “Wenn ich mal heirate, dann wahrscheinlich schnell, damit es kurz und schmerzlos wird. Das, was Alex in den knapp fünf Monaten durchgemacht hat, die von der Ankündigung seiner Hochzeit bis zum großen Tag vergangen sind, will ich mir lieber ersparen.

Der ganze Planungsstress von der Locationsuche über das Hochzeitsbuffet bis zum DJ, Fotografen und natürlich zum Setdesigner (der vom Tischdekor bis zur Girlandenfarbe aber auch jedes Detail klärt) schien echt heftig zu sein.

Nicht nur einmal hätte Alex das Ganze am liebsten abgesagt – und ein paar Mal hat er sich deshalb wohl auch mit Heike heftig gestritten. Da war ich dann nicht mehr der Trauzeuge, sondern der Retter in der Not, der dafür sorgen musste, dass sich die Gemüter beruhigen und sich beide doch wieder auf ihre Hochzeit freuen. Hätte ich mal lieber Psychologie studiert.

Ende gut, alles gut – Hochzeit mit Happy End

Am Ende waren der Polterabend sowie die Trauung in der Kirche und die Feier danach aber traumhaft schön. Ich hatte bei der Vorbereitung auch meinen Anteil zu leisten, gerade in den drei, vier Wochen vor dem großen Tag bin ich kaum noch zur Ruhe gekommen. Aber als sich die beiden geküsst haben und alle sahen, wie glücklich sie sind, wusste ich: Der ganze Aufwand hat sich gelohnt.”

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